JANUAR - APRIL 2013

KERSTIN SCHROEDINGER

studierte Visuelle Kommunikation in Hamburg und Aural and Visual Cultures in London und ist zur Zeit Doktorantin am Centre of Research Architecture, Goldsmiths College London. Mit einer kritischen Annäherung an Bilder, untersucht Kerstin Schroedinger kulturellen Praktiken mittels appropriierender und umschreibender Verfahren. Ihre Arbeiten versuchen Bildproduktion kritisch zu befragen und Bilder als Material des Denkens zu produzieren und zu reproduzieren. Sie arbeitet in kollaborativen Zusammenhaengen (meist mit Mareike Bernien), in den Bereichen Bewegtbild, Hörspiel, Musik und Text, mit einer historiographischen Praxis, die ideologischen Gewissheiten der Repräsentation, Produktionsmittel und historische Kontinuitäten hinterfragt.
Sie lebt zurzeit in London und Berlin.
Kerstin Schroedinger und Mareike Bernien arbeiten zur Zeit an einer filmischen Arbeit zur sozialen und kulturellen Geschichte des Farbfilms und seiner Produktionsbedingungen. Waehrend ihres Aufenthalts bei Blumen wir Kerstin mit filmischem Archivmaterial arbeiten. Welches historische Bild wird in fruehen Farbfilmen repraesentiert? Wie verbindet sich Industriegeschichte der Filmherstellung mit der sozio-politischen Produktionsgeschichte und der Geschichte der reproduktiven Arbeitsteilung in den Filmfabriken?

Auswahl aktueller Arbeiten

Red, she said, Kerstin Schroedinger and Mareike Bernien, Video 2011Red, she said, Kerstin Schroedinger and Mareike Bernien, Video 2011Chromatic Memory (work in progress), Mareike Bernien and Kerstin Schroedinger, 2013