Auftaktpräsentation von Marika Asatiani
PLACE AS A PAUSE
1. - 17.02.2008
Fotografie
Eröffnung: Donnerstag, 31. Januar, 20 Uhr
Öffnungszeiten: DO-FR 16-20 Uhr, SA-SO 14-18 Uhr, Atelierbesuche nach Vereinbarung
Auftaktpräsentation von Marika Asatiani
PLACE AS A PAUSE
1. - 17.02.2008
Fotografie
Eröffnung: Donnerstag, 31. Januar, 20 Uhr
Öffnungszeiten: DO-FR 16-20 Uhr, SA-SO 14-18 Uhr, Atelierbesuche nach Vereinbarung
© BLUMEN
KONZERT
POST INDUSTRIAL BOYS aka Gogi.Ge.Org (live), Georgien
mit Visuals von Marika Asatiani
bei uns in der Künstlerresidenz BLUMEN, Leipzig
Freitag, 14. März - 21 Uhr
...und live in Berlin, Electronic Church, Greifswalder Str. 223, Prenzlauer Berg:
Freitag, 4. April
mit Tilman Schmidt (privatelectro, Berlin) und Broken Sleep (Kanada)
Links: www.gogi.ge.org, www.goslab.de, www.max-ernst.de
ZU GAST IM RADIO
Marika Asatiani und Gogi.Ge bei Radio Blau:
24. Januar und 27. März 2008 (www.radioblau.de)
Konzert von Gogi.Ge.Org mit Visuals von Marika Asatiani © BLUMEN
Abschlußpräsentation von Marika Asatiani
SOFT GROUND
4. - 12.04.2008
Installation, Fotografie
Eröffnung: Donnerstag, 3. April, 20 Uhr
Öffnungszeiten: DO-FR 16-20 Uhr, SA-SO 14-18 Uhr, Atelierbesuche nach Vereinbarung
Installationsansicht SOFT GROUND © Marika Asatiani / BLUMEN
Januar - April 2008:
Marika Asatiani wurde 1977 in Tiflis (Georgien) geboren, studierte dort und in London. Heute lebt sie in Tiflis und ist vor allem als Fotografin tätig.
2007 erhielt die Künstlerin den Camera-Austria-Preis für zeitgenössische Fotografie.
In ihren Arbeiten beschäftigt sich Asatiani mit ihrer georgischen Heimat. Ihre Bilder vermitteln Ansichten des gegenwärtigen Lebens, das von gesellschaftlichen und politischen Neustrukturierungen geprägt ist. Modernitäten zeigen sich in Georgien häufig als visuelle Einbrüche in die traditionell geprägten Landschaften. Eine Busstation wird zur autonomen Skulptur, die ihre Flügel vor uns ausbreitet, zum Trocknen aufgehangene Betttücher wirken wie abstrakte Gemälde. Die dokumentarische Perspektive Asatianis verbleibt nicht beim bloßen Registrieren ortsspezifischer Begebenheiten. Zugleich ist sie eine zusätzliche Stilisierung der Alltagswelt. So scheint immer wieder im vermeintlich Bedeutungslosen eine ästhetische und poetische Kraft auf. Ihre Fotografien lassen keinen Zweifel daran, dass die beobachtete Wirklichkeit zuletzt immer eine zeitlich gebundene Konstruktion ist.
Während ihres Residenzaufenthaltes wird die studierte Soziologin und Fotografin ihren Blick der Leipziger Stadtlandschaft und deren Bewohnern zuwenden. Im Privaten oder Öffentlichen wird sie der Erscheinungswelt des Alltags nachspüren und in den Medien Fotografie und Video augenscheinlich machen.
aus der Serie Place as a Pause, 2007
aus der Serie Achara Untitled, 2006
aus der Serie trans-parent/love letter, 2007